Kemenate (auch Kemnad; lateinisch caminus, -i, m. = Ofen, Feuerstätte, Kamin | caminata, -ae, beheizbarer Wohnraum)
Sonntag, 17. April 2016
Spielplatzszenen
Auf einem Spielplatz irgendwo in NRW musste ich am Freitagnachmittag folgende Szene beobachten: ein kleines Mädchen, vielleicht 3 oder 4 Jahre alt, stand auf einem Kletterturm. Sie rief nach ihrer Mutter, die einige Meter entfernt auf einer Bank saß. Das Mädchen wollte auf einemdicken Tau vom Tumr balancieren, und dabei offenbar Hilfestellung haben. Die Reaktion der Mutter hat mich nachhaltig beeindruckt. "Nein, das ist zu hoch für dich. Das schaffst du nicht."
"Das schaffst du nicht". Mein Papa hat schon oft gesagt, er wisse nicht, was er bei uns (meinen Schwestern und mir) richtig oder auch falsch gemacht habe. Eines weiß ich ziemlich sicher. "Das schaffst du nicht." haben wir von unseren Eltern nicht gehört. Danke dafür <3
Mein lieber Phil, was auch immer du dir vornimmst: du kannst alles schaffen. Du wirst manchmal Hilfe brauchen. Manchmal einfach viel Übung, Geduld und Ausdauer. Manches wird dich sehr viel Kraft kosten, Zeit, Nerven und Überwindung. Und manchmal wirst du vielleicht aufgeben. Weil dir der Mut fehlt, oder die Lust. Das ist okay. Aber es lohnt sich, es zu versuchen. Denn du kannst alles schaffen. Und soweit ich kann, soweit dein Papa und ich es können, werden wir dir dabei helfen. Wenn es sein muss, erinnere uns beizeiten daran ;)
Donnerstag, 7. April 2016
Schon wieder Donnerstag!
...und zwar der erste Donnerstag im april. Ich hab also im März nix gepostet. Dafür aber jetzt.
Es gibt aus diesem Jahr schon wieder so viele schöne Fotos... Aus dem Zoo, dem Park, dem Garten... Ein paar Lieblinge zeig ich heute, und vorweg die Monatscollagen meiner flickr- Projekte aus dem Februar und dem März.
Es gibt aus diesem Jahr schon wieder so viele schöne Fotos... Aus dem Zoo, dem Park, dem Garten... Ein paar Lieblinge zeig ich heute, und vorweg die Monatscollagen meiner flickr- Projekte aus dem Februar und dem März.
links von unten nach oben: doors, hearts, squirrels, und leider verpasst: light trails
rechts von unten nach oben: embedded, flight, ground level, highlights
links von unten nach oben: shadows, office supplies, circles, seamless white background
rechts von unten nach oben: instruments, jagged, kind, leather
| Der kleine Kicker :) |
| Premiere für mich: ein Känguru- Baby steckt die Nase aus Mamas Beutel in die Sonne <3 |
| Auch die Kattas lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen |
| Der Osterhase war da!! |
Dienstag, 2. Februar 2016
Wer hätte es gedacht?
Sprach ich nicht "kürzlich" von Abstrichen und Kürzungen? Nun gut, nach drei Monaten unter "Doppelbelastungsumständen" plus einnehmender Hobbies bilanziere ich: Spaß macht es, aber müde bin ich ;)
Unser kleiner Mann macht es uns aber wirklich nicht unnötig schwer. Ganz im Gegenteil, er hilft ab und an, Schränke umzustrukturieren, oder schafft mithilfe von Marmeladengläsern gute Gründe, mal wieder durchzuwischen. Käme ich ja sonst nicht zu. Ansonsten hält er sich aber sehr zurück. Mit Schlafen zum Beispiel. Tut er nicht mehr als unbedingt nötig, der kleine Schatz. Und wenn man auch samstags um fünf auf den beinen ist, schafft man so viel mehr, das glaubt man gar nicht.
Man gewöhnt sich an sowas. Und weil der kleine Stinker es mir auch ganz im Ernst nicht schwer macht, schaffe ich es, mich noch mehr Dingen zu widmen, die ich liebe, wenn auch etwas weniger als ihn... Ich spiele wieder Theater, und ich fotografiere. Dieses Jahr aber nur wöchentlich :)
links von unten nach oben: "repeating patterns", "eyes", "favorite colour", "long exposure"
rechts von unten nach oben: "Adventure", "Blue", "Cropped", "Distorted"
Unser kleiner Mann macht es uns aber wirklich nicht unnötig schwer. Ganz im Gegenteil, er hilft ab und an, Schränke umzustrukturieren, oder schafft mithilfe von Marmeladengläsern gute Gründe, mal wieder durchzuwischen. Käme ich ja sonst nicht zu. Ansonsten hält er sich aber sehr zurück. Mit Schlafen zum Beispiel. Tut er nicht mehr als unbedingt nötig, der kleine Schatz. Und wenn man auch samstags um fünf auf den beinen ist, schafft man so viel mehr, das glaubt man gar nicht.
Man gewöhnt sich an sowas. Und weil der kleine Stinker es mir auch ganz im Ernst nicht schwer macht, schaffe ich es, mich noch mehr Dingen zu widmen, die ich liebe, wenn auch etwas weniger als ihn... Ich spiele wieder Theater, und ich fotografiere. Dieses Jahr aber nur wöchentlich :)
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rechts von unten nach oben: "Adventure", "Blue", "Cropped", "Distorted"
Donnerstag, 29. Oktober 2015
klopfklopf
Wer ist denn da? - Das Ende der Elternzeit!
Es verging wie im Flug, das erste Jahr mit unserem Spross. Auf einmal kann ich die Stunden runterzählen, bis meine (nun nicht mehr ganz so) neue Mutterrolle wieder durch die Rolle der Ergotherapeutin/ Kollegin/ Arbeitnehmerin... ergänzt wird. Da geht mir einiges durch den Kopf. Klar, wie wird es werden? Wie passt das zusammen? Wie bekommen wir uns als Familie organisiert?
Aber vor allem bin ich am ersten Geburtstag meines Sohnes damit beschäftigt, zurück zu blicken. Auf diese 12 Monate, wie ich sie in meinem ganzen Leben nciht wieder erleben werde. Auf Erfahrungen, die jeder Mensch, wenn überhaupt, nur ein einziges Mal in seinem Leben machen darf. Und ich frage mich, hab ich das genügend gewürdigt? 12 Monate lang versuchst du, dich immer wieder daran zu erinnern, wie besonders das alles ist. Versuchst, möglichst viel davon festzuhalten. Es aufzusaugen, in dich aufzunehmen. Es zu einem Teil von dir zu machen. Nein, ich hab es ganz bestimmt nicht immer hinbekommen, alles aufzunehmen, jeden Moment zu genießen. Dafür gehen sie viel zu schnell vorbei, und ich war viel zu oft abgelenkt. Von Müdigkeit, Frust, Ungeduld, Angst. Aber gerade dadurch ist dieseZeit natürlich ein Teil von mir geworden. Hat mich zu der gemacht, die ich jetzt bin, so wie jede Erfahrung, jedes Gefühl, jeder erlebte Moment mich zu der macht, die ich bin. Und parallel dazu hat sich ein zweiter Jemand entwickelt, wurde ein Stück weit von mir geprägt, und wurde dadurch der, der er jetzt ist. Undecht jetzt, ich hab sowas von mein Bestes getan, mich genau darauf auszurichten. Ich hab an meinem "alten Leben" herumgekürzt, gerade so, dass es mein Leben bleibt, aber doch genug, um Platz für das neue Leben zu schaffen. Dazu gehörte, diesen Blog auf Standby zu setzen, diverse Fotoprojekte an den Nagel zu hängen. Und das Fensterputzen. Alles Nebensache.
Und nun blicke ich doch auch nach vorne. Ab Montag wird alles anders. Nicht einfacher. Nicht schlechter. Anders. Ich werde wieder irgendwo kürzen müssen. Und ich werde damit Raum schaffen für so viele tolle neue Erfahrungen und Erlebnisse, die uns drei verändern, an denen wir wachsen, auf die wir in einem Jahr zurückblicken, und für die wir dankbar sein werden.
Liest sich gut. Machen wir mal das Beste draus :)
Ps: und hey, als wenn ich fertig wäre, ehe ich ein paar Lieblingsbilder hochgeladen hab... Von Mai bis heute, ein winziger Querschnitt.
Es verging wie im Flug, das erste Jahr mit unserem Spross. Auf einmal kann ich die Stunden runterzählen, bis meine (nun nicht mehr ganz so) neue Mutterrolle wieder durch die Rolle der Ergotherapeutin/ Kollegin/ Arbeitnehmerin... ergänzt wird. Da geht mir einiges durch den Kopf. Klar, wie wird es werden? Wie passt das zusammen? Wie bekommen wir uns als Familie organisiert?
Aber vor allem bin ich am ersten Geburtstag meines Sohnes damit beschäftigt, zurück zu blicken. Auf diese 12 Monate, wie ich sie in meinem ganzen Leben nciht wieder erleben werde. Auf Erfahrungen, die jeder Mensch, wenn überhaupt, nur ein einziges Mal in seinem Leben machen darf. Und ich frage mich, hab ich das genügend gewürdigt? 12 Monate lang versuchst du, dich immer wieder daran zu erinnern, wie besonders das alles ist. Versuchst, möglichst viel davon festzuhalten. Es aufzusaugen, in dich aufzunehmen. Es zu einem Teil von dir zu machen. Nein, ich hab es ganz bestimmt nicht immer hinbekommen, alles aufzunehmen, jeden Moment zu genießen. Dafür gehen sie viel zu schnell vorbei, und ich war viel zu oft abgelenkt. Von Müdigkeit, Frust, Ungeduld, Angst. Aber gerade dadurch ist dieseZeit natürlich ein Teil von mir geworden. Hat mich zu der gemacht, die ich jetzt bin, so wie jede Erfahrung, jedes Gefühl, jeder erlebte Moment mich zu der macht, die ich bin. Und parallel dazu hat sich ein zweiter Jemand entwickelt, wurde ein Stück weit von mir geprägt, und wurde dadurch der, der er jetzt ist. Undecht jetzt, ich hab sowas von mein Bestes getan, mich genau darauf auszurichten. Ich hab an meinem "alten Leben" herumgekürzt, gerade so, dass es mein Leben bleibt, aber doch genug, um Platz für das neue Leben zu schaffen. Dazu gehörte, diesen Blog auf Standby zu setzen, diverse Fotoprojekte an den Nagel zu hängen. Und das Fensterputzen. Alles Nebensache.
Und nun blicke ich doch auch nach vorne. Ab Montag wird alles anders. Nicht einfacher. Nicht schlechter. Anders. Ich werde wieder irgendwo kürzen müssen. Und ich werde damit Raum schaffen für so viele tolle neue Erfahrungen und Erlebnisse, die uns drei verändern, an denen wir wachsen, auf die wir in einem Jahr zurückblicken, und für die wir dankbar sein werden.
Liest sich gut. Machen wir mal das Beste draus :)
Ps: und hey, als wenn ich fertig wäre, ehe ich ein paar Lieblingsbilder hochgeladen hab... Von Mai bis heute, ein winziger Querschnitt.
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