Blütezeit

Blütezeit

Donnerstag, 17. Mai 2012

Maifest


Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!






 












 
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

















Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd', o Sonne,
O Glück, o Lust,

















O Lieb', o Liebe,
So golden schön
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn,


















Du segnest herrlich
Das frische Feld -
Im Blütendampfe
Die volle Welt!


















O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb' ich dich!
Wie blinkt dein Auge,
Wie liebst du mich!

















So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft,



















Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut

















 Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst.



Johann Wolfgang von Goethe

Samstag, 5. Mai 2012

Stolz wie Oskar...

Leute, ich bin ja sowas von stolz auf mich...

Guckt euch das mal an:




Selbstgemacht^^ *nick* schööööön, oder? Mein zweites Nähstück, und ich bin voll zufrieden :) Entwurf und Anleitung stammen von miss-poppins.de (nur die Innentasche hab ich selbst hinzugefügt!)

Mittwoch, 25. April 2012

Post-Frust?

Das kennt doch nun wirklich jeder: endlich Feierabend, ein bißchen genervt, oder einfach kaputt kommt man nach Hause, öffnet den Briefkasten, und findet stapelweise Werbung und Kreditangebote, sodass man sich beinahe freut, wenn eine Rechnung dabei ist, weil einem da immerhin keiner weismachen will, er hätte was zu verschenken...

Bei mir ist das jetzt anders! postcrossing machts möglich! (Toller Slogan^^) Seit knapp 4 Wochen bin ich registriertes Mitglied dieser weltweiten Community, und inzwischen kann ich einiges darüber berichten.

Zunächst einmal: worum geht es?
Die Macher der Website formulieren es so (die ganze Seite ist auf Englisch): send a postcard and receive a postcard back from a random person somewhere in the world!
also: verschicke eine Postkarte, und erhalte eine Postkarte zurück von irgendjemandem irgendwo auf der Welt!
Den Erfindern geht es darum, dass Menschen auf der ganzen Welt sich freuen können über schöne Post, und das auch noch aus allen Winkeln des Planeten. turn your mailbox into a box of surprises! - mache aus deinem Briefkasten einen Überraschungs-Kasten :)

Wie funktioniert das?
Bei der Registrierung muss ich meine vollständige Postadresse angeben. Klar, ohne gehts nicht. Die wird aber nicht beliebig für alle veröffentlicht, sondern bleibt zunächst unter Verschluss. Sobald meine Registrierung bestätigt ist, kann ich mir bis zu 5 Adressen anderer "postcrosser" geben lassen, alle in Verbindung mit einer postcard-ID, eienr Kennung, die ich auf jede Postkarte schreiben muss, die ich verschicke.
Ich kann dann die Profil der Personen einsehen, denen ich schreiben soll, um z.B. etwas über ihre Interessen zu erfahren, oder darüber, welche Postkartenwünsche der- oder diejenige vielleicht hat.

Und dann gehts los: passende Karte auswählen, Anschrift und ID drauf, und dann ein paar Sätze einfallen lassen, die man der Karte mitgeben und dem unbekannten Empfänger zukommen lassen möchte - in der Regel auf Englisch, das versteht im Prinzip jeder, der auf der Seite registriert ist.
75-Cent-Marke und Luftpost-Aufkleber drauf, und "ab geht die Post" :)

Sobald der Empfänger seine Karte erhalten hat, muss er auf postcrossing.com die angegebene ID registrieren, und damit ist die Transaktion für mich abgeschlossen.
Für jede Karte, die ich verschicke, und die vom Empfänger registriert wird, darf ich mir zum Einen eine neue Adresse geben lassen, und darf mich vor allem auf eine Postkarte an mich selbst freuen!
Wenn also meine ersten 5 Karten angekommen sind, stehen mir mindestens 5 Karten aus aller Welt zu, und ich darf mich überraschen lassen :)

Was bringts?
Mir bis jetzt auf jeden Fall ne Menge Spaß. Ich finde es schon spannend, loszuziehen, und die passende Karte für meine Empfänger zu finden: eine mit Elefanten, eine mit nem Briefkasten, eine mit Ansichten meiner Heimat, .... Nicht jeder Nutzer gibt Wünsche an, aber fast alle freuen sich über Eindrücke von dem, was mich prägt, und zu meinem Alltag gehört, oder was mein Land und meine Kultur ausmacht.
Meine Lieblingspostkarte ist deshalb eine vom Stoppelmarkt^^ Es gibt wohl kaum etwas hier, was mich mehr geprägt hat ;)
Ich kann heute besonders euphorisch von meinem neuen Hobby berichten, weil ich vor gut einer Stunde in den Briefkasten gesehen, und gleich 3 (in Worten: DREI!!) Postkarten gefunden habe!!!
Inzwischen habe ich selbst 13 Karten verschickt, von denen 7 ihr Ziel schon erreicht haben. Eine Empfängerin hat mir sogar eine Karte zurückgeschickt, was aber kein Muss ist. "Offizielle" postcrossing- Karten habe ich jetzt 4 bekommen, und ich hab mich über jede sehr gefreut!
Ach, und ganz nebebei frische ich meinen aktiven Englisch-Wortschatz gehörig auf  :)

Geht da noch mehr?
Neben den offiziell vermittelten Karten besteht natürlich die Möglichkeit, auf Wunsch auch direkten Kontakt zu den Nutzern aufzunehmen. Jeder kann in seinem Profil angeben, ob er "direct swaps", also direkten Austausch, möchte, oder nicht. So kann man auch Brieffreundschaften aufbauen, und Karten gezielt aus bestimmten Ländern erhalten, oder eben dorthin versenden.
Nebenbei erfährt man ein bißchen was über andere Länder (wer wusste, dass "Holstein-Rinder" ursprünglich eine US-amerikanische Züchtung sind?), und es gibt einige interessante Statistiken (wie viele km sind es von hier nach Wisconsin?).
Man kann versendete oder erhaltene Karten hochladen, kommentieren, favorisieren, usw...

Was kostets?
Das Versenden einer Postkarte ins Ausland kostet 75 Cent, Karten selbst gibt es ab ca. 50 Cent.
Das Regsitrieren in der Community und die Teilnahme an der ganzen Aktion sind kostenlos. Die Seite finanziert sich über Werbung, und es besteht die Möglichkeit, freiwillig zu spenden, um sie zu unterstützen.

 Wo muss ich unterschreiben?
postcrossing.com auf Signup klicken!


Wen ich bislang nicht überzeugen konnte, dass das ne feine Sache ist, dem zeig ich jetzt noch meine ersten erhaltenen Karten - allen Andern natürlich auch :)
Rund um den Globus in weit weniger als 80 Tagen^^

Das Nationaltheater in Zagreb (Kroatien) von Kix

Holstein-Rinder in Wisconsin (USA) von Amber

Fischerhafen in Danshuei (Taiwan) von Daniel

Shen's Residence in Zhouzhuang (China) von Qusihan (=Hans^^)

Montag, 26. März 2012

den Dom in Köln gelassen... - ein Reisebericht

Bei allerherrlichstem Frühlingswetter durfte Sascha gestern ein Weihnachtsgeschenk einlösen: einen Gutschein für den Kölner Zoo! Da wir diese Woche Urlaub haben, haben wir uns vor etwa 3 Wochen zu einem spontanen Kurztrip in die Rheinmetropole entschlossen, und selbstverständlich haben wir zahlreiche Eindrücke mitgebracht, die ihr jetzt nachlesen und bestaunen könnt, wenn ihr nix Besseres zu tun habt :)

Erster Anlaufpunkt nach der Fahrt war unser Hotel, das Hotel Domspitzen in unmittelbarer Umgebung des Hauptbahnhofs, also genial zentral gelegen. Dort wurden wir supernett empfangen, und im tollen Ambiente des kleinen, ungewöhnlich eingerichteten Hotels haben wir uns sofort wohlgefühlt! Außerdem war das Frühstück der Hammer!

unser "Surperior"-Zimmer, klein, aber sehr stilvoll und gemütlich eingerichtet

Aus direkter Nähe des Hotels konnten wir per Straßenbahn zum Zoo fahren. Bei dem fantastischen Wetter war der natürlich gut besucht, aber dank des vorbestellten Eintrittsgutscheins waren wir schnell drin :) Und dann haben wir uns gemeinsam mit gefühlten Millionen weiterer Besucher durch den Zoo geschoben^^ Während die Botanik in der Frühlingssonne allmählich erwacht...


...zeigten sich viele tierische Bewohner noch eher schläfrig...

ein Teil der kleinen Tigerfamilie beim Nickerchen in der Sonne

Gorilla- Mama mit Baby beim lässigen Abhängen
Aber einige von ihnen waren auch schon ziemlich aktiv - wenn auch meist in erster Linie um des Futters Willen...
Paviane gehen bei der Fütterung gern mal in die Luft...

...und auch Seelöwen-Dame Amelie lässt sich zu einigen Kunststückchen animieren




Beeindruckend fand ich vor allem die imposanten Riesen- Reptilien im neuen "Hippodom"... soooooo nah dran, echt irre!


Als wären die Nilkrokodile nicht aufregend genug gewesen, hat Sascha mich nach dem Zoobesuch zu einer Fahrt mit der Kölner Seilbahn überredet. Ich sollte erwähnen, dass ich jedesmal tausend Tode sterbe, wenn ich in einem Achterbahnwagen hochgezogen werde... Aber es hat sich gelohnt, dass ich meine Angst überwinden konnte: "Köln schwebend genießen" lautet das Motto der Bahn, und die Aussicht war bei dem klaren Wetter einfach großartig! Zudem konnte ich mich mit wilder Fotografiererei von sanften Panikanflügen ablenken^^


Auf der anderen Seite des Rheins wartete dann ein weiteres Highlight: der Rheinpark mit ausgedehnten Wiesen entlang des Rheinufers, wo am frühen Abend noch immer zahlreiche Leute das Frühlingswetter genossen. Da wurde geskatet, Ball gespielt, gegrillt, gelesen oder gedöst. Und beim Schlendern am Fluss entlang kam absolut Urlaubsstimmung auf!

Entspannte Sonnenanbeter im Rheinpark mit der Seilbahn im Hintergrund


Die Rückkehr auf die andere Rheinseite erfolgte dann zu Wasser, mit der Fähre "MS Strolch", die uns innerhalb weniger Minuten von Deutz zum Dom brachte.

Zum Abendessen haben wir uns vom Hotel aus in die Altstadt begeben - zu Fuß nur ein paar Minuten, direkt durch den Hauptbahnhof und vorbei am Dom.
Von all den einladenden Restaurants und Kneipen haben wir uns für das "Gaffel- Haus" entschieden, wo wir lecker gegessen, und natürlich ein paar Stangen frisch gezapftes Kölsch genossen haben :)
Nach einem kleinen Abstecher an das nächtliche Rheinufer gab es dann noch ein (sauteures!) Kölsch in Papa Joe's Jazzlokal bei guter Live- Musik und in uriger Atmosphäre.

Nachdem uns das Frühstücksbuffet im Hotel heute dann ausgezeichnet für den Tag gestärkt hat, haben wir uns noch auf Sightseeing- und Shopping- Tour begeben. Zuerst natürlich ein Abstecher zum Dom, der nicht nur aus der Ferne ein tolles Fotomotiv abgibt, sondern auch ganz aus der Nähe beeindruckt.
Von dort aus mit der Bahn zu den Köln Arcaden in Köln Kalk, wo es sich wunderbar ausgedehnt bummeln und shoppen lässt. Mit ein paar schönen Schnäppchen in der Tüte ging es dann zurück in die Altstadt, und von dort aus in den Rheinauhafen, die ehemalige Hafenanlage, die seit einiger Zeit in ein neues Wohn- und Gewerbegebiet umgebaut wird. Neben den beeindruckenden Kranhäusern und dem Schokoladenmuseum findet man hier unter anderem Firmensitze von Microsoft, congstar und EA.



In der EA Sportsbar haben wir uns dann auch noch eine kleine Erfrischung gegönnt, ehe wir uns auf den Rückweg zum Hotel gemacht haben, um die Heimreise anzutreten.

Fazit: wir haben viel gesehen, ohne Ende Kilometer gemacht, und hatten einen sehr schönen Auftakt für unsere Frühlings- Urlaubswoche :)