Blütezeit

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Freitag, 15. Juli 2011

Urlaubstagebuch: Gran Canaria Tag 2

Donnerstag, 7.7.2011

Unser zweiter Tag begann mit einem tollen Frühstücksbuffet mit viel frischem Obst, leckerem Käse und sogar Kaviar! Rührei und Speck gab es auch, waren aber nicht so nach unserm Geschmack. Satt geworden sind wir aber auch locker ohne!
Nach dem Frühstück sind wir gleich wieder rüber ins Shopping-Center "Tropical" zur Informationsveranstaltung unseres Reiseveranstalters. Die Reiseleiterin machte auf mich einen eher lustlosen Eindruck, und hat uns etwas schwunglos die Tourangebote des Veranstalters angepriesen. Nebenbei wollte sie noch Aloe Vera- Produkte, Telefonkarten und Strelizien verkaufen, aber das war für uns eher nicht so interessant. Einige der angebotenen Aktivitäten klangen aber ganz reizvoll, und wir haben uns vorgenommen, am Abend zur "Sprechstunde" der Reiseleiterin im Hotel zu gehen, und was zu buchen.

Spontan haben wir uns nach der Info entschlossen, am Strand entlang nach Maspalomas zu laufen. Das sollten so etwa 6 km sein, und weil wir sonst nix vorhatten, haben wir uns auf den Weg gemacht.

Zunächst haben wir den Strandabschnitt von Playa del Inglés passiert, wo ordentlich was los war. Irgendwann wurde es etwas ruhiger, und man konnte schon langsam die beginnenden Dunas Maspalomas ausmachen, Dünen aus echtem Saharasand, der sich innerhalb vieler Jahrzehnte dort angehäuft hat.

Beim Blick zurück in Richtung San Agustin konnten wir lange Zeit unser Hotel noch erkennen
Während des Weges sind wir zunächst am Wasser geblieben, und haben die Schuhe ausgezogen. Als wir dann an die Dünen kamen, wollten wir da natürlich mal rein - da muss man halt einfach mal drin gewesen sein. Wüste direkt am Meer! Echt kurios. Also haben wir uns langsam vom Wasser entfernt, und sind über den Strand Richtung Dünen geschlendert. Keine gute Idee. Zumindest ohne Schuhe... glühend heißer Wüstensand, der uns erst rennen ließ, und dann letztlich dafür sorgte, dass Sascha sich auf sein T-Shirt stellte und ich mich einfach nur noch fallengelassen habe, um mit meinen völlig sandigen Füßen wieder in die Schuhe zu schlüpfen...
Aber die Quälerei hat sich gelohnt. Die teils riesigen Dünen waren echt beeindruckend, und so muss man sich auch in der Wüste fühlen: hinter jeder Düne die man bezwingt: nichts als Sand.


Irgendwann hatten wir vom Sand genug, und sind zurück ans Wasser. Und nachdem wir den FKK- Bereich hinter uns gelassen hatten, war Maspalomas schon in Sichtweite, und der Faro Maspalomas, der Leuchtturm bot ein fabelhaftes Foto- Motiv:


Der Strand ist hier wieder völlig anders als in Playa del Inglés. Felsen wie oben auf dem Foto gibt es zwar nur stellenweise, aber überall am Strand findet man wesentlich mehr kleine Steine. Hat aber auch seinen ganz eigenen Reiz.
Wir sind dann noch weitergelaufen bis Meloneras, einem völlig neuen Ort, der wie auch Maspalomas und Playa del Inglés einzig für Touristen angelegt wurde. Meloneras zielt dabei eher auf besser betuchte Kundschaft ab, was an den großen exklusiven Hotels in Strandnähe und der Shoppingmeile mit Markenshops von Cavalli bis Dolce&Gabbana deutlich zu erkennen ist.
Der Faro ist aber auch aus dieser Richtung ein tolles Motiv :)

Wir haben uns dann am frühen Nachmittag auch in Meloneras in ein Lokal an der Promenade locken lassen, weil der Chef einfach zu charmant war :) Es gab dann endlich die klassischen Papas arrugadas mit Mojo rojo, kleine Pellkartoffeln in Salzkruste mit pikanter (knoblauchlastiger^^) roter Sauce.
Im Hotel haben wir dann abends bei der Reiseleiterin ein Kombiticket für den Palmitos Park und das Aqualand gekauft, und außerdem die Tagestour "Gran Canaria á la carte" gebucht. Und weil wir gern die abendliche Disco-Tour mit Animateur Samuel mitmachen wollten, musste es beim Abendessen schnell gehen. Miesmuscheln und zuckersüßen Kuchen habe ich trotzdem sehr genossen :)

Treffpunkt für die Disco-Tour war das "Scandic" im "Plaza" Shopping Centre, von unserm Hotel aus gut zu Fuß zu erreichen. Weil wir etwas orientierungslos waren, haben uns gleich Zwei angequatscht, Meike und Sebastian, und weil die so nett waren, haben wir gleich mal Happy Hour- Drinks getauscht :)
Sebastian, Sascha und Meike

Happy Hour bedeutet in den meisten Clubs und Kneipen, - wie heute vielerorts üblich- dass man zwei Drinks zum Preis von einem bekommt. Eher nicht überall üblich ist, dass ein Cocktail schon 8€ kosten würde, sodass dann auch die Happy Hour nicht wirklich billig ausfällt, wenn man zu zweit ist... Aber wenigstens war in der Disco-Tour in jedem Laden ein "Free Shot", ein kostenloser Pfirsichschnaps, inklusive, und immerhin waren wir nicht mehr alleine :)
Nach dem Scandic ging es dann ins CC Kasbah, dem Treffpunkt der jüngeren Leute in Playa del Inglés, wo wir nacheinander "The Garage", "China White", "Ministry of Sound" und "Pacha" besuchten. Mit kleinen Spielchen und den Free Shots versuchte Samuel, uns bei Laune zu halten, aber so richtig lustig wurde es dann vor allem im Pacha, als die Gruppe sich langsam auflöste, und wir gemeinsam mit Meike und Sebastian und Samantha nebst Freund Robert noch eine Weile zusammengeblieben sind.
Besonders die Polstermöbel des Clubs hatten es uns angetan ;)
Gruppenbild mit Animateur (3. v. links)

Zwei Chicas auf der Leo-Couch^^

Meike, Sascha, Sebastian, Robert und Samantha aufm Sofa (v. links n. rechts)
Als Sascha und ich irgendwann zwischen 3 und 4 zurück am Hotel waren, hatten wir etwas Probleme den Nachteingang zu finden: wir sind einmal ums ganze Hotel gelaufen, um dann festzustellen, dass er direkt neben dem normalen Eingang ist... Das Peinliche daran war, dass wir so gut wie nüchtern waren, weil die Getränke so unmöglich teuer waren, und dass uns außerdem vermutlich der Nachtportier bei unserer Reise beobachten konnte, weil ja alles videoüberwacht war... Na dann, Gute Nacht :)

1 Kommentar:

  1. Bist auch herzlich auf meinem Blog eingeladen ;)
    http://andrea-spitzner.bplaced.net/Welcome/Blog/Blog.html
    Liebe Grüße aus Utrecht!!!
    Andrea

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