Sonntag, 10.7.2011
Sonntag, endlich mal auspennen! Bis ca. viertel nach 8. Wir wollten ja keine Zeit verschwenden :)
Nach einem ausgiebigen, gemütlichen Frühstück haben wir im Hotelgarten mal den Billardtisch getestet. war aber kaputt, mir ist dauernd die 8 ins Loch gerollt...
Gegen 11 waren wir mit Meike und Sebastian an der Busstation verabredet, um dort um viertel nach 11 die Linie 33 nach Puerto de Mogán - dem "Venedig von Gran Canaria" - zu nehmen. Wir saßen dann eine Weile auf der Bank der Busstation, haben geplaudert, und als der Bus abfuhr, der seit knapp 20 Minuten hinter uns gestanden hatte, fiel uns auf, dass es unser Bus gewesen war. Musste die Nummer gewechselt haben, während wir da saßen. Großes Tennis :) Aber das sollte uns die Laune nicht verderben. Haben uns im Shopping Centre in den Pub gesetzt, und noch in Ruhe ne Cola getrunken. Zum Glück fahren die meisten Busse ja im 30-Minuten-Takt. Weil wir ein bißchen auf den Kellner warten mussten, als wir bezahlen wollten, kamen wir dann fast schon etwas spät aus dem Pub raus... der Bus stand schon an der Station - und fuhr dann doch tatsächlich (eine Minute zu früh!) vor uns von der Station los! Als Meike und ich uns halb vor den Bus gestürzt haben, hat der Fahrer dann aber gnädigerweise nochmal angehalten, um uns doch noch mitzunehmen... was'n Stress.
Die Fahrt nach Puerto de Mogán war sogar mit dem normalen Linienbus echt reizvoll! Zunächst durch Maspalomas und dort an der Küste entlang, wo sich sonntags erstaunlich viele Einheimische an den felsigen "Stränden" tummeln. Dann durch Arguienguín und weiter an den steilen Klippen entlang. Und hinter jedem felsigen Vorsprung wartete eine mit Hotels zugebaute Bucht mit kleinem Badestrand und unendlich vielen Menschen! Die Gebäude schienen in den Fels gebaut - oder sogar aus dem Berg herausgewachsen! Nicht immer unbedingt schön, aber auf jeden Fall beeindruckend.
Nach knapp einer Stunde Fahrt waren wir dann endlich am Ziel. Der Ort ist nicht wahnsinnig groß, und es gab letztlich auch gar nicht so unglaublich viel zu sehen, aber es lohnt sich auf jeden fall, mal mit einer Kamera dort gewesen zu sein. Die Bilder sprechen für sich, denke ich :)
Der ganze Ort ein einziges Postkarten- Motiv :) In einem der zahlreichen Souvenirläden haben wir eine kleine verkorkte Flasche für unseren "Urlaubssand" gekauft, und in einem der noch zahlreicheren kleinen Lokal gabs ne Kleinigkeit zu Mittag, ehe wir uns wieder auf den Rückweg zur Busstation machten.
Auf dem Rückweg konnte ich vom Bus aus noch eine Aufnahme vom Ort machen, der sich im Gegensatz zu den riesigen Hotelanlagen der anderen Buchten fast wie natürlich in die Klippen "schmiegt" :)
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel haben wir uns dann nachmittags nochmal mit Meike und Sebastian am Strand getroffen. Bei genialem Wellengang haben wir ein bißchen im Meer getobt, und dann noch am Strand gedöst, bis die Sonne langsam hinter den Hotels verschwand. Vorm Abendessen haben wir dann ausgiebeig geduscht (Sand in jeder Falte^^), und weil die viele frische Luft so hungrig macht, und das Buffet einfach sooo gut war, mussten wir jeder 3mal Dessert holen :)
Im Internetcafe haben wir dann noch kurz die Wetterlage in der Heimat gecheckt, und ein bißchen Kleingeld am Spielautomaten verzockt :) Und zur Live- Musik vom "Moonlight Duet" haben wir dann noch ein paar kalte Drinks auf dem Balkon genossen.
Sand in der Falte :-) sehr gut
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