Ehe wir uns auf den Weg machen, gehen wir noch schnell online, und schreiben ein paar Ansichtskarten. Posten bei Facebook und Karten für die Post :)
Noch etwas müde von der Disco-Tour und mit ordentlich Sonnenbrand vom Spaziergang zum Faro haben wir dann also den Bus Richtung Aqualand genommen, Linie 45 quer durch Playa del Inglés und Maspalomas. Es gibt keine bequemere Möglichkeit, die Orte kennenzulernen! Kneipen, Clubs, Shoppin- Zentren, Appartment- Anlagen, Golfplätze - war alles wunderbar vom Bus aus zu betrachten.
Und das ist das Aqualand! Von oben sieht es ganz harmlos aus! Ist es auch - abgesehen vom Booomerang... wer dieses Ding erfunden hat, muss ein verdammt langweiliges Leben führen... Man klettert mit einem Doppelschlauchboot unterm Arm eine riesen Leiter hoch. Oben macht einen eine angekettete junge Spanierin darauf aufmerksam, dass man den Hintern hochnehmen, und das Kinn auf die Brust drücken soll. Und dann lässt sie los. Und man sieht vor sich - nichts. Und dann fällt man, gefühlt senkrecht, mit dem Doppelschlauchboot in die Tiefe, rutscht in die Rampe hinunter, um an der anderen Seite wieder hoch und dann natürlich wieder runter zu rutschen. Was soll ich sagen, ich war heiser und nass, und ich bin nicht sicher, ob das nur gechlortes Wasser war... Aber es war geil.
Etwas entspannter ging es im Wellenbad zu, das verglichen mit dem Atlanktik den Namen nicht verdient. Nett auch eine Runde im Schwimmreifen durch den Congo River einmal rund um den Surf Beach.
Ansonsten haben wir überwiegend im Schatten gelegen, auf unseren Sonnenliegen, die je 3,50€ extra kosteten. Immerhin war der Schirm gratis! 4€ haben wir fürs Schließfach bezahlt, wobei das Erste leider kaputt war. Also haben wir ein neues ausgesucht, dabei aber leider vergessen, Handy und Portemonnaie aus dem ersten Fach wieder rauszunehmen... Typisch wir. Ist uns aber rechtzeitig aufgefallen, alles noch da :)
Nach ein paar Stunden sonnen im Schatten, planschen und rutschen wurde es uns zu voll, und wir sind zurück zum Hotel.
Da sind wir außen am höheren Zimmerturm die Treppe hoch. Von dort hat man einen genialen Ausblick!
| Der Blick von oben auf unsere Hotelanlage |
| Blick in Richtung San Agustin auf die weniger ansehnlichen Hoteltürme |
| In diesem Turm war unser Zimmer, der obere Balkon, rechts, gleich hinter der Palme |
Zum Abendessen gab es nicht nur Gambas, spanische Leber, Papas arrugadas und Eis, sondern auch ein Musiker- Quartett mit Gitarren, die für etwas musikalische Untermalung sorgten.
Den Abend haben wir dann zu viert auf unserm Balkon verbracht, der Live- Musik aus der Hotelbar gelauscht, und die Planung für den Sonntag gemacht, den wir gemeinsam verbringen wollten.

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