Blütezeit

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Montag, 18. Juli 2011

Urlaubstagebuch: Gran Canaria Tag 4 - 1. Teil

Samstag, 9.7.2011

Für unseren vierten Tag auf Gran Canaria hatten wir die Bus-Tour "Gran Canaria á la carte" gebucht. Von der Reiseleiterin hoch angepriesen ("Verpflegung inklusive, Mittagessen, spanische Tapas, Weinprobe!") sollte uns die 10- stündige Rundfahrt an zahlreiche interessante Orte der Insel führen. Und wir wollten schließlich was sehen vom "6. Kontinent". Da es von dieser Fahrt wirklich viel zu berichten und zu zeigen gibt, teile ich den Eintrag auf mehere Teile auf :)

Da es recht früh losging, hatten wir uns am Vortag im Spar- Markt selbst mit Frühstück versorgt...
Schokobrötchen, Trinkjoghurt und Donuts - und wie gewohnt alles furchtbar süß^^
Zusammen mit ein paar anderen Gästen wurden wir vorm Hotel von unserm Bus abgeholt, und dann auch gleich von Reiseleiter und Kameramann begrüßt. Ja, ein Kamermann war die ganze Tour über dabei, und filmte uns beim Aussteigen aus dem Bus und beim Einsteigen in den Bus, und bannte auch die besichtigten Orte auf Film, den dann am Ende der Fahrt jeder auf VHS (!) oder DVD erstehen konnte.
Zunächst fuhren wir einen Teil der Strecke in Richtung Flughafen zurück, vorbei an Vencindario, einem Ort, der überwiegend von Arbeitern und Hotelangestellten bewohnt wird, weil dort die Wohnungen günstiger sind, als in den Touristenorten. Über Agüimes brachte uns der Bus zu den Höhlenwohnungen im Barranco de Guayadeque. In dieser atemberaubenden Schlucht findet man immer wieder kleine Höhlen in den Felswänden, die größtenteils von den Ureinwohnern, den Guanchen, als Wohn- und Bestattungshöhlen genutzt worden waren. Auch heute werden einigen Höhlenwohnungen tatsächlich noch bewohnt, und in eine davon durften wir einen kurzen Blick werfen. Außerdem konnten wir eine kleine Höhlenkapelle bestaunen, und im angrenzenden "Höhlenrestaurant" wurden die angekündigten Tapas gereicht: Serranoschinken und Ziegenkäse, dazu auf Wunsch etwas Wein (="Weinprobe").
der Vorplatz der Höhlenkapelle
Treppen führen zu den noch bewohnten Höhlenwohnungen





der Altarraum der kleinen Kapelle, die auch heute noch für Andachten oder Trauungen genutzt wird

und auch hier: Katzen!

Auf dem Weg zurück durch die Schlucht machten wir kurz Halt am "Centro de Inerpretatíon", einem kleinen Museum, das sehr anschaulich das Leben der Guanchen und die Entstehung der Schluchten und Gebirgslandschaften zeigt.

Über Ingenio, einen Ort, der ehemals Zentrum der Zuckerrohrverarbeitung war, ging es durch Weinberge und vorbei am Flughafen weiter Richtung Norden, vorbei an den Industriegebieten von Telde (IKEA!) auf etwa 570m Höhe auf den Pico de Bandama. Von dort oben hatten wir eine fabelhafte Aussicht, und konnten vor allem den Caldera de Bandama, den mit 1km Durchmesser größten vulkanischen Explosionskrater der Insel, bewundern.

im Hintergrund: der weltweit einzige Golfplatz mit 19 Löchern: 18 auf dem Platz, und daneben der Krater...

der Caldera de Bandama, ca. 1000m Durchmesser und 200m tief

das Wetter wurde immer ungemütlicher, je weiter wir nach Norden kamen
Von dort aus ging es einige Kilometer weiter Richtung Norden zum "Jardin Canario", einem riesigen botanischen Garten, für dessen Durchquerung laut Reiseleiter auch mal ein halber Tag angesetzt werden darf. Wir hatten eine knappe halbe Stunde, und haben trotzdem viel zu sehen bekommen.


kleiner Lorbeerwald





 Fortetzung folgt...

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